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uni hh Forschung Nr. XXXIII / 1999 Download der Studie (36kB)
Wissenschaftsberichte aus der Universität Hamburg
S u c h t f o r s c h u n g
Rainer Thomasius
Gesundheitsgefährdung durch neue Drogen und Konsumkontexte
Untersuchungen zu Komplikationen und Langzeitschäden des Ecstasy-Konsums
Während der Konsum von betäubenden Drogen in den hochindustrialisierten Ländern rückläufig ist, werden aktivierende Rauschmittel immer häufiger eingenommen. Die zunehmende Beliebtheit von "Ecstasy" und anderen synthetischen Drogen ist ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung. Vorerst gibt es keinen Grund für die Annahme, daß es sich bei der Bevorzugung stimulierender Substanzen um ein kurzlebiges Phänomen handelt. Ecstasy ist in Deutschland die zur Zeit am meisten verbreitete synthetische Droge. Seit Beginn der 90er Jahre hat sich der Konsum bei Jugendlichen und Jungerwachsenen verdreifacht. Gleichzeitig verschiebt sich das Einstiegsalter in immer jüngere Altersgruppen. Drei von vier Ecstasy-Konsumenten fühlen sich der sogenannten "Technoszene" zugehörig. Hierunter versteht man eine Musik- und Tanzkultur, der sich ganz überwiegend junge Menschen anschließen und in der hedonistische Grundeinstellungen dominieren. Aber auch in privaten Zusammenhängen spielt Ecstasy zusehends eine Rolle.
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